1. Krankheitsbild

Arthrose im Kniegelenk, eine sogenannte Gonarthrose, ist eine der am öftesten vorkommenden Abnutzungserscheinungen im Gelenkapparat. Verschleiß führt letztendlich zum Rückgang und Schwund des Knorpels. In diesem Stadium kann der Erkrankte meist das Gelenk schon nicht mehr schmerzfrei bewegen. Schreitet die Krankheit weiter fort, so kann es zu Versteifungen kommen. In diesem Stadium ist meist nur noch eine Operation die Lösung für eine schmerzfreie Weiternutzung.

Meist sollte ein Arzt bei frühzeitig konsultiert werden, wenn bereits häufiger Schmerzen bei Belastung auftreten. In richtigen Stadium diagnostiziert, lassen sich Kniearthrosen oftmals durch homöopathische Mittel lindern und sogar heilen.

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2. Ursachen

Eine Kniearthrose kann zunächst einmal viele verschiedene Ursachen haben. Man unterscheidet meist zwischen zwei verschiedenen Gründen: Können äußere Einflüsse als Ursache ausgemacht werden, so sprechen Ärzte von einer sekundären Arthrose. Sollte kein offensichtlicher Grund und ein allgemeiner Verschleiß festgestellt werden, so definiert man dies als primäre Arthrose. Letztere kann auch erblich bedingt sein.

Primärarthrose

Wie schon im Vorwort beschrieben, spricht man von einer Arthrose ohne offensichtliche Ursachen. Jedenfalls sind in diesem Bereich noch keine weiterreichenden Forschungen vorhanden. Am wahrscheinlichsten ist eine erbliche Veranlagung. In diesem Bereich wird seit geraumer Zeit nach Genen geforscht, die mit der Arthrose im Zusammenhang stehen könnten. Fakt ist allerdings, dass eine genetische Veranlagung zur Arthroseerkrankung selbst nicht zwangsläufig auch diese auslösen muss. Selbst wenn die entsprechenden Veranlagungen da sind, kann man dennoch ein Leben lang gesunde Gelenke haben.

Sekundärarthrose

Dies ist die häufigere der beiden Formen von Kniearthrose. Die Ursachen sind offentlicher: äußere Faktoren wie überhöhtes Körpergewicht,  Sportverletzungen, Fehlstellungen im Allgemeinen oder eine anhaltende, überhöhte Belastung des Gelenks. Häufig kann eine Kombination aus mehreren Ursachen ausgemacht werden, die schlussendlich zur Arthrose des Knies führen. Allgemein gilt – je genauer die Ursache diagnostiziert werden kann, umso besser kann dagegen vorgegangen werden.

 

Die Schmerzen waren so stark, dass ich Nachts keinen Schlaf mehr fand, jede Bewegung und jedes Gelenk weh tat.
Marianne Ensinger
Rentnerin, 73
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3. Operative Behebung

Verschiedene Operative Korrekturen können bei einer Kniearthrose angewandt werden. Manche von Ihnen sogar ambulant.

 

Arthroskopischer Eingriff

Bei diesem Verfahren wird der Knorpel und das Gelenk aufwendig gespült und gereinigt. Auch der noch vorhandene Knorpel wird geglättet. Da es sich hierbei um einen minimal-invasiven Eingriff handelt, wird wenig Gewebe verletzt, der Eingriff dauert nicht all zu lange und zurück bleiben nur zwei minimal sichtbare Narben. Eine Arthroskopie erfolgt oft ambulant. Ob die arthroskopische Internvention sinnvoll ist, muss von Fall zu Fall einzeln entschieden werden. Studien zeigen allerdings,  dass eine konservative Behandlung mit Medikamenten oder Physiotherapie meist genauso erfolgreich ist.

Knorpelglättung

Die obere, meist rauh gewordene Knorpelschicht kann mit einem Fräser geglättet werden, damit sich die Knorpelschäden nicht weiter fortsetzen und die Reibungen im Gelenk selber verringert werden.

 

Knorpeltransplantation

Ein noch nicht allzu weit verbreitetes Verfahren ist die Knorpeltransplantation. Dabei werden gesunde Knorpelzellen aus dem Knie entnommen, im Labor dann zu neuen Zellen herangezüchtet und abschließend auf die geschädigten Stellen des Knorpels aufgebracht. Dieses Verfahren funktioniert allerdings nur bei noch vorhandenem, gesunden Knorpel in Frage. Außerdem wird diese Behandlungsmethode meist nur bis zum 45. Lebensjahr in Betracht gezogen.

Gelenkersatz

Als äußerstes Mittel der Operation steht letztendlich der Gelenkersatz zur Verfügung. Dies ist mit Abstand der aufwendigste Operationsaufwand und somit auch der komplikationsreichste. Allerdings haben sich die Operationsmethoden sowiedie Implantate in den letzten Jahren entscheidend verbessert, so dass die Erfolgsaussichten dieser Maßnahme inzwischen weit besser sind. Die Operationsmethoden sowie die Wahl der passenden Prothese fällt von Patient zu Patient unterschiedlich aus. Abhängig ist die Entscheidung vom Zustand des Knochens, vom Körpergewicht und anderen Faktoren.

 

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