1. Krankheitsbild einer Arthrose der Hüfte

Coxarthrose (Koxarthrose) ist der Fachausdruck für den Verschleiß der Hüfte bzw. des Hüftgelenks. Bestehend aus Hüftgelenkspfanne, welche vom Beckenknochen gebildet wird,  und dem Hüftgelenkskopf, welcher zum Oberschenkelkopf gehört.

Hüftarthrose ist eine häufige Krankheit in Deutschland, welche meist mit zunehmendem Alter einsetzt. Bei Vorerkrankung kann Arthrose in der Hüfte aber bereits schon eher in Erscheinung treten.

Arthrose-Hüfte-huefte-Coxarthrose

Bis zu 25% der geröntgten Hüftknochen wiesen eine anbahnende Hüftgelenksarthrose im Röntgenbild auf. Symptome treten allerdings nicht bei jedem auf. Auf Grund dessen kann eine versteckte Arthrose, also rein radiologisch (also im Röntgenbild) sichtbare Hüftarthrose bereits über Jahre vorhanden sein. Bei auftretenden Sympthomen spricht man dann von einer klinisch definierten Hüftarthrose. Etwa fünf Prozent der Männer und 4% der Frauen leiden unter einer Hüftarthrose. Ein Einwohner auf 1000 in Deutschland bekommt auf Grund einer Hüftarthrose ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt.

2. Ursachen einer Hüftarthrose

Das Hüftgelenk oder allgemein gesprochen die Hüfte kann durch verschiedene innere oder äußere Einflüsse geschädigt werden. Resuiltierend aus dieser kann sich schnell eine Hüftarthrose bilden. Als mögliche Ursachen können Knochenbrüche, Entzündungen und Gelenkerkrankungen sowie Stoffwechselkrankheiten aufgeführt werden.

Eine Coxarthrose kann sich auch bei einer deformierten Hüfte anbahnen. Der Hüftkopf liegt in diesem Falle nicht richtig in der Hüftpfanne. Hüftdysplasie (Fachausdruck für die Fehlentwicklung des Hüftgelenks), Morbus Perthes und Epiphyseolysis capitis femoris sind Beispiele für eine fehlgebildete Hüfte. Diese Erkrankungen können teilweise bereits im Kinder- bzw. Jugendalter vorliegen, auf Basis dessen sich im Alter eine Hüftarthrose bildet.

Arthrose-Hüfte-huefte-Coxarthrose
Die Schmerzen waren so stark, dass ich Nachts keinen Schlaf mehr fand, jede Bewegung und jedes Gelenk weh tat.
Marianne Ensinger
Rentnerin, 73

3. Operative Behebung

Die operative Behandlung der Arthrose sollte erst im Endstadium der Hüftarthrose in Erwägung gezogen werden. Sollte die Lebensqualität des Patienten durch die Schmerzen und die Bewegungseinschränkung leiden, so bleibt meist die Operation der letzte Ausweg. Bei der Art der operativen Behandlung der Coxarthrose unterscheidet man prinzipiell zwischen der gelenkerhaltenden Operation und der gelenkersetzenden Operation. Bei letzterer wird ein komplett neues Hüftgelenk eingesetzt.

Bei der sogenannten Osteotomie wird durch eine Umstellung der Gelenkachse versucht, das Hüftgelenk zu erhalten. Hüftpfanne und der Oberschenkelknochen werden in Ihrer Belastungsfläche im Hüftgelenk so umgestellt, dass die Belastung nur noch auf dem gesunden Teil des Gelenkes ruht. Hüftgelenkersatz, also der gelenkersetztenden Operation, wird das erkrankte Hüftgelenk ganz oder teilweise durch ein künstliches Hüftgelenk ersetzt.

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